
Auf den ersten Blick steht man in einem Labyrinth, voll mit hohen weißen Stellwänden, die viel Text und Fotomaterial anzeigen. Ja, in der Sonderausstellung des Sigmund Freud Museums in der Berggasse 19 im neunten Bezirk soll und muss man viel lesen, aber sehr schnell ziehen einen die Beiträge und Dokumente so sehr in den Bann, dass man sich gerne weiterführen lässt. Das Thema des schleichenden und brutalen Unrechts ist logisch und klar aufgebaut, dafür ist die akribische Wissenschafterin Daniela Finzi verantwortlich. Aber auch inspiriert von Sigmund Freuds kleinem Taschenbuch- Notizbüchlein, „Ab 1901 führte er das mit sich, auch auf Reisen. Was auffällt, sind immer wieder Eintragungen in Listenform: untereinander hingekritzelt etwa Gegenstände, die zweifelsohne eine Art Einkaufsliste bildeten; weiters Familiennamen von Kollegen und Kolleginnen und Patienten jeglichen Geschlechts“, erzählt sie.
„They let me bring some things out of Austria
– just enough to work with. Everything else
– all my money and property in Vienna – is gone.“
Sigmund Freud
Finzi ist promovierte Literatur- und Kulturwissenschaftlerin und seit 2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sigmund Freud Museum. Als wissenschaftliche Leiterin und Vorstandsmitglied der Sigmund Freud Privatstiftung fungiert sie seit 2016. „Womöglich spielte die Faszination, die von der Freud’- schen Handhabung des Listenschreibens ausgeht, unbewusst eine kleine Rolle in der Konzeption unserer Ausstellung Der Fall Freud. Dokumente des Unrechts: Sie beleuchtet die Beraubung von Sigmund Freud und seinem jüngeren Bruder Alexander, die Entrechtung der gesamten Familie sowie die Vernichtung der vier Schwestern Rosa Graf, Maria Freud, Adolfine Freud und Pauline Winternitz in den Jahren nach dem ,Anschluss‘“, erzählt Finzi.
Auflistungen nehmen tatsächlich eine herausragende Position in dieser Sonderausstellung ein; sie bilden einen roten Faden, der sich durch alle behandelten Themen zieht – von Datums- und Brieflisten zu Namenslisten von Familienmitgliedern über Aufstellungen von Einrichtungsgegenständen, Schmuck, Wertpapieren und Büchern bis hin zu Deportationslisten. Die Ausstellung erstreckt sich über insgesamt fünf Sektionen, die weitgehend chronologisch und nach den Adressen der Familienmitglieder angeordnet sind. Berggasse und Biberstraße, wo einst Sigmund bzw. Alexander Freud wohnten, stehen nach dem „Anschluss“ nicht länger für ein sicheres Zuhause, sondern für gewaltvolle Vertreibung. Seegasse, Theresienstadt und Treblinka, die letzten Aufenthaltsorte der Schwestern, stehen für das Schicksal jener, die nicht mehr vor der NSVerfolgung fliehen konnten und der Shoah zum Opfer fielen.
Auf über tausend Akten, Dokumenten und Geschäftsbriefen sowie den besagten Listen aus dem Archiv des Sigmund Freud Museums basiert diese beeindruckende und betroffen machende Schau: Dokumentationen der Entrechtung der Freuds, die von Täterseite erstellt wurden – vor allem von den NS-Akteuren Erich Führer und Anton Sauerwald. Während die Akten des Juristen und Burschenschafters Erich Führer (1900– 1987), der bereits 1932 der NSDAP beitrat und 1935 zum SS-Obersturmführer aufgestiegen war, sich seit den 1980er-Jahren im Bestand des Museumsarchives befinden, zählen die „Freud- Unterlagen“ von Anton Sauerwald zu den jüngsten Neuzugängen.
„Wir bieten unser Archiv für jedwede
Forschung gratis an und haben auch
schon eine rege Zusammenarbeit
mit Schulen gestartet.“
Stephen Naron
Doch wer war Anton Sauerwald, der die Auslöschung der psychoanalytischen Institutionen in Wien durchgeführt hatte? „Einerseits war er ein rabiater Antisemit und Nazi, der als Kommissarischer Leiter die ‚Arisierung‘ von Freuds Praxis und des Psychoanalytischen Verlags betrieb“, schreibt Ernest Jones, der walisische Psychoanalytiker, der nach dem Konflikt mit C. G. Jung eine zentrale Rolle unter Freuds Anhängern erlangt hatte. „Andererseits begann Sauerwald während seiner ‚Arbeit‘, Freud zu schätzen, und half ihm insofern, als er nicht über dessen Auslandskonten berichtete. Das hätte Freud eventuell die Ausreise verunmöglicht“, so Jones. Christiane Rothländer, die zum gleichen Thema geforscht hat, bringt es so auf den Punkt: „Er war ein politisch völlig unerfahrener Chemiker ohne juristische und kaufmännische Kenntnisse, nur ein williger Strohmann für die NSDAP.“
Auch Daniela Finzi weist darauf hin, dass der Fall Sauerwald zeigt, wie komplex oder vielleicht nahezu unmöglich sich die Beurteilung einer Person erweisen mag. „In seiner Gauakte ist zu lesen, dass er innerhalb der NSDAP als ,moralisch einwandfrei‘ galt: Aber hätte Sauerwald die menschenverachtende NS-Ideologie nicht geteilt, wäre er wohl kaum bereits am 15. März 1938 – drei Tage nach dem ,Anschluss‘ – zum kommissarischen Verwalter des Internationalen Psychoanalytischen Verlages ernannt worden.“ Gleichzeitig habe er sich auf persönlicher Ebene immer wieder für die Sicherheit der Familie eingesetzt, erzählt Finzi. Er habe etwa Anna Freud bei Behördengängen begleitet, ließ sich auf Pläne zur Rettung von Teilbeständen des Verlags ein, die Bücher „arischer“ Autor:innen betrafen, und bemühte sich um die Ausfuhr der Möbel von Alexander Freud. Bis zum Beginn seines Kriegsdienstes im Februar 1940 besuchte er die vier Schwestern regelmäßig, um sie bei alltäglichen und behördlichen Besorgungen zu unterstützen. Das lobten zwei der Freud- Schwestern in ihren Briefen, und so geistert Sauerwald in den englisch-amerikanischen Medien noch immer als „Freund“ herum.
Anton Sauerwald, Jahrgang 1903, war nach dem Krieg nur kurz inhaftiert und verstarb 1970, seine Frau erst 1993. Die Nichte wurde zur Haupterbin eingesetzt, der er auch eine Mappe mit „Freud-Unterlagen“ vermachte. Diese hatte er noch 1949 beim Volksgericht als seinen „unrechtmäßig beschlagnahmten Besitz“ eingefordert. „Erst nach dem Ableben der Haupterbin erfuhr 2019 deren Tochter, also Sauerwalds Großnichte, von der Existenz dieser Unterlagen wie insgesamt von der Verbindung der beiden Männer. Bis dahin hatte sie nur gewusst, dass Sauerwald nach dem Krieg als Nazi vor Gericht stand“, erläutert Finzi.

Naron lebt seit vier Jahren in Wien und ist als Gastwissenschaftler am Wiener Wiesenthal- Institut sowie am Ludwig Boltzmann Institut für Digital-Geschichte tätig. Analog zu den vier Schwestern Freuds, deren tragisches Schicksal in der aktuellen Sonderausstellung des Sigmund Freud Museums näher beleuchtet wird, hat er gemeinsam mit der Yale-Forscherin Julie Dawson aus der Fülle des Wiener Materials vier Frauen ausgesucht. „Unser Archiv ist für die USA wichtig, aber die Shoah fand in Europa statt, zahlreiche Interviews sind auch auf Tschechisch, Slowakisch, Deutsch und weiteren Sprachen; deshalb wollten wir die Schätze des Archivs an jenen Ort zurückbringen, an dem diese Menschen gelebt haben“, erzählt Naron, der selbst Mitglied der IKG und der Or-Chadasch-Gemeinde ist. Nach der Ausstellung, die noch bis 9. November 2026 zu sehen ist, bleiben die Videos über Erika und Edith auf der Website des Archivs frei abrufbar.
Ausreise und Beraubung. Freuds Eintrag vom 16. März 1938 in seiner sogenannten „Kürzesten Chronik“, die er in den letzten zehn Jahren seines Lebens führte, um wichtige Daten festzuhalten, lautete „Kontrolle in Verlag u Haus“, am darauffolgenden Tag „Prinzessin“, womit er auf die Ankunft von Marie Bonaparte in Wien anspielte. Marie Bonaparte, eine Patientin Freuds und angeheiratete Prinzessin der griechischen und dänischen Königsfamilien, streckte ihm Geld für die Reichsfluchtsteuer vor und brachte Freud auf der ersten Station der Flucht nach England in Paris bei sich unter. Ernest Jones und Marie Bonaparte hatten sich nach dem „Anschluss“ telefonisch verständigt und beschlossen, umgehend nach Wien zu reisen, um Freud diplomatischen, finanziellen, organisatorischen und moralischen Beistand zu leisten. Sie waren nicht die Einzigen: William C. Bullitt, US-Botschafter in Frankreich, ehemaliger Patient Freuds sowie ein Freund des US-amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt, hatte bereits den amerikanischen Generalkonsul John Wiley nach Wien entsandt.
„Briefe, die uns erreichen, sind die letzte Form von
Kultur, die uns noch nicht
geschmälert oder entzogen wurde.“
Rosa Freud
Ernest Jones bemühte sich sehr, Freud zu überzeugen, Österreich zu verlassen, war er sich doch dessen diesbezüglichen Widerstandes bzw. dessen Fehleinschätzung in Bezug auf die Gefahr, die von Hitler für Österreich ausging, bewusst. Für den späteren Freud-Biografen bestand kein Zweifel, dass Freud und seine Familie zweifach gefährdet waren, durch das NS-Regime verfolgt zu werden: in erster Linie als Jüdinnen und Juden, in zweiter Hinsicht aufgrund ihrer Verbindung zur Psychoanalyse. Bereits 1933 waren Freuds Werke in Deutschland als „seelenzerfasernd“ bezeichnet und verbrannt worden. Nachhaltig wirksam war hingegen das Vortäuschen, der weltberühmte Wissenschaftler sei „anständig“ oder „moderat“ behandelt worden, das sich teilweise in der allgemeinen Geschichtsschreibung durchsetzen, wiewohl Freud selbst in der Berichterstattung der New York Times vom 6. Juni 1938 deutlich sagte: „They let me bring some things out of Austria – just enough to work with. Everything else – all my money and property in Vienna – is gone.“
Freuds Erpressung mit Sohn Martin. 1932 war Freuds ältester Sohn Martin, von Beruf Jurist, als Geschäftsführer in den 1919 in Wien gegründeten Internationalen Psychoanalytischen Verlag eingetreten; 1938 fungierten Sigmund und Anna als Gesellschafter. Der Verlag erwirtschaftete nie Profit; offene Forderungen wurden jedes Jahr von Unterstützern ausgeglichen. Nur wenige Tage nach dem „Anschluss“ waren der Verlag, die Wiener Psychoanalytische Vereinigung (WPV) sowie das Ambulatorium von der NSDAP unter die kommissarische Leitung von Anton Sauerwald gestellt worden. Das „Gedenkprotokoll“ eines Treffens vom 5. Mai 1938, bei dem neben Sauerwald auf NS-Seite auch ein Vertreter des Sicherheitsdienstes (SD) anwesend war, dokumentiert Martin Freuds Verzicht auf seine ihm zustehende Abfindung von rund 7.500 Schilling. Sigmund musste zudem auf sein Autorenhonorar von 97.359,42 Schilling (heute rund 700.000 Euro) verzichten. Zusätzlich mussten Sigmund und Anna ihre „Konti und Depot bei der Länderbank“ für die Liquidation übergeben.
Hinter dieser harmlos klingenden Formulierung des Protokolls lässt sich der Grund für Freuds Zustimmung ablesen: Auf diese Weise würde Martin, gegen den, wie er selbst später schrieb, belastende Papiere vorlagen, „allen weiteren Erörterungen“ entgehen. „Wir können nur mutmaßen, ob dies Inhaftierung oder Konzentrationslager bedeutet hätte, doch auf alle Fälle annehmen, dass Martin jenes Faustpfand war, mit dem die Nazis der Familie Freud ihr gesamtes Vermögen entzog“, hält Kuratorin Daniela Finzi fest.

Die Vernichtung der vier Schwestern. Die Zusammenführung des Sauerwald- Konvoluts im Jahr 2022 mit den anderen Beständen ermöglichte differenzierte neue Einblicke in die Schicksale sämtlicher Freud-Geschwister in Wien und damit in die Mechanismen der rechtlichen wie finanziellen Abläufe der NS-Herrschaft sowie, mehr noch, in deren Perfidie: Konnte zwar das gesamte Interieur des weltberühmten Begründers der Psychoanalyse samt seiner Antikensammlung nach London verfrachtet werden, wurde Freud hinter den Kulissen dennoch maßgeblich beraubt. Auch sein wohlhabender Bruder Alexander durfte nur aus Wien ausreisen, nachdem er sein gesamtes Vermögen dem „illegalen“ Nazi und Rechtsanwalt Erich Führer zur „treuhändischen Verwaltung“ überlassen hatte. Für die vier in Wien lebenden Schwestern Rosa, Maria, Adolfine und Pauline konnte hingegen keine Ausreise mehr erwirkt werden. Sie wurden 1942 deportiert und ermordet. Dieser Teil der Ausstellung ist der berührendste und erschütterndste. Ergänzt wird er von einer Videoinstallation neben dem Museumseingang, in der es um vier weitere Frauen geht (siehe Kasten links). Obwohl in der Großzahl der Dokumente die Schwestern nicht wirklich greifbar werden, weil sie in der Anonymität einer Geschäftszahl verborgen sind, erzählen Familienbriefe zwischen 1938 und 1942 auf tausenden Seiten Aufschlussreiches aus dieser Zeit. Diese werden in der Library of Congress (LoC) in Washington D.C. aufbewahrt und berichten nicht nur vom Ausgeliefertsein an die NS-Verwaltung, sondern auch vom persönlichen Erleben der Schwestern.
Die Bedeutung, die der briefliche Austausch für die Schwestern über den bloßen Informationsabgleich hinaus hatte, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden: „Briefe, die uns erreichen, sind die letzte Form von Kultur, die uns noch nicht geschmälert oder entzogen wurde“, schrieb Rosa. Briefe sind nicht nur unmittelbar und werden im Unterschied zu Memoiren nicht nachträglich verfasst. Die Briefbestände der Familie Freud sind auch in Hinblick auf deren Umfang überaus wertvoll, da die in aller Welt zerstreute Familie während der Kriegsjahre in äußerst regem Austausch stand. An die tausend Briefe wechselten ab 1938 allein Alexander Freud und sein Sohn Harry, der ebenso mit seinen Cousinen und Cousins und deren Kindern korrespondierte. Er war seit seinem 14. Lebensjahr mit der Organisation der finanziellen Unterstützung seiner Tanten betraut; ab Dezember 1939 baute er sich in New York eine neue Existenz auf – und hörte nicht auf, sich um die Tanten zu kümmern. Sein unermüdliches Engagement, Gelder und Visa für die vier älteren Frauen wie auch für weitere Familienmitglieder aufzutreiben, imponiert: „I hate to bother you all the time about the aunts. I really do. But their situation has become once more so difficult that we have to do something; we must help“, schrieb Harry in einem seiner Bittbriefe, um Geld für die Tanten in Wien zu sammeln.
Freuds Fehlleistung. Nur wenige Tage nach den Novemberpogromen schrieb Freud an Prinzessin Bonaparte, dass „die letzten abscheulichen Ereignisse in Deutschland das Problem verschärfen, ich weiß nicht, was mit den vier alten Frauen zwischen fünfundsiebzig und achtzig geschehen soll. Es geht über unsere Kräfte, sie in England zu erhalten. Das Vermögen von 160.000 österreichischen Schilling, das wir ihnen beim Abschied hinterlassen, ist vielleicht schon konfisziert, geht sicherlich verloren, wenn sie weggehen. Wir denken an einen Aufenthalt an der französischen Riviera, Nizza oder in der Nähe. Aber wird das möglich sein?“ Nachdem Bonaparte ihm Unterstützung für eine Ausreise Richtung Nizza zugesichert hatte, schickte er ihr eine Karte, die außer dem Datum lediglich die Geburtsdaten und den Familienstand der vier Schwestern auflistete. „Dem Begründer der Psychoanalyse unterlief dabei eine vielsagende Fehlleistung, ließ er doch alle erst in den 1960er-Jahren auf die Welt kommen – hundert Jahre zu spät, sicherlich im (unbewussten) Wunsch, seine Schwestern in Sicherheit zu wissen“, so Daniela Finzi, die mit dieser Ausstellung eine überaus wertvolle Arbeit vorlegt.
Wir lebten … im neunten Bezirk
„Meine Mutter hat über 100 Matzesknödel gemacht, damit ich viele Mitschülerinnen nach Hause einladen konnte“, hört man aus einem Video, das sich beim Vorbeigehen an der Berggasse 19 automatisch einschaltet. Die religiös aufgewachsene Erika Mandler, Jahrgang 1922, berichtet darin über ihre glückliche, vollintegrierte Jugend und ihre Liebe zu Wien. 1938 bricht diese heile Welt mit dem Novemberpogrom brutal auseinander. Nimmt man sich 15 Minuten Zeit, erfährt man, wie es mit Erika weiterging, aber auch mit Edith Löwy und zwei weiteren Schicksalsgenossinnen.
Die Videoinstallation We lived … in the ninth district ist eine wichtige Ergänzung zur aktuellen Sonderausstellung im Sigmund Freud Museum. Dabei handelt es sich um „einen Zusammenschnitt aus Interviews von vier Wiener Zeitzeuginnen, die über ihren Alltag im Alsergrund während und nach dem ,Anschluss‘ sprechen“, erzählt Stephen Naron, Direktor des Fortunoff Archive for Holocaust Testimonies an der Yale University, der das Projekt ermöglicht hat.
Bereits 1979 initiierte eine Gruppe von Überlebenden das Holocaust Survivor Film Project in New Haven, Connecticut, um die Erlebnisse von Zeugen und Zeuginnen auf Video festzuhalten. Drei Jahre später übernahm die Yale University das Videoarchiv mit 183 Interviews und machte es nicht nur öffentlich, sondern sorgt seither auch für die Finanzierung. „Heute besteht das Archiv aus über 4.400 Interviews im Umfang von 12.000 Stunden. Unser Bestand steht Forscher:innen, Pädagog:innen und Interessierten für jedwede Forschung gratis zur Verfügung. Und wir haben auch schon eine rege Zusammenarbeit mit Schulen gestartet“, freut sich Naron.
Ist das Archiv eine Konkurrenz zur bekannten Steven Spielberg Shoah Foundation? „Aber nein“, lacht Naron, „wer kann schon mit Spielberg konkurrieren? Im Gegenteil: Spielberg hat seine Initiative 1994 nach seinem Film Schindlers Liste gestartet und kam zu uns, um sich Rat zu holen. Beide Archive sind gleichermaßen wichtig, und es wird auch gemeinsam geforscht.“






















