Kochen wie eine Weltmeisterin

Für alles gibt es ein erstes Mal – aber auch ein letztes. In diesem Monat erzählt Restaurantinhaberin Yael Loutati von glücklichen Essern, versalzener Suppe und Liebe, die durch den Magen geht.

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© privat

Yael Loutati führt das kulinarische Wohnzimmer Shabbeskitchen, in dem alles auf der Speisekarte steht, „was wohl auch eine jiddische Mame zu Hause auftischen würde”. Wer sich statt an der langen Tafel in dem familiären Restaurant das Schnitzel & Co lieber in den eigenen vier Wänden servieren lassen möchte, für den bietet Loutati auch ein Lieferservice an. Außerdem catert die sympathische Köchin Veranstaltungen und organisiert eigene Events bei sich in der Shabbeskitchen.
Shabbeskitchen, Ungargasse 6, 1030 Wien
shabbeskitchen.at

Das letzte Mal … 
… richtig gefreut über den Erfolg meiner Kochkünste habe ich mich …

… wahrscheinlich gerade eben, als ein jüdischer Mensch irgendwo in Wien mein Essen warm geliefert bekam. Oder als ein zehnjähriger Bub beim „All you can eat” der Shabbeskitchen sagte: „Wenn Sie eine Weltmeisterschaft kochen, gewinnen Sie sicher!”

Das letzte Mal, dass ich die Suppe versalzen habe, war …

… 2010, als ich meinen Mann Nadav kennengelernt habe.

Das letzte Mal, dass ich beobachtet habe, dass Liebe tatsächlich durch den Magen geht, …

… habe ich heute beim Mittagessen. Essen gut – alles gut!

Das letzte Mal sensationell bekocht worden bin ich …

Das werde ich tagtäglich von meinem Mann (weil Liebe eben durch den Magen geht). Aus beruflichen Gründen meide ich die Küche
privat.

Die letzte kulinarische Katastrophe habe ich erlebt …

… als mein Mann so krank war, dass er mich nicht bekochen konnte. Wobei das keine wirkliche Katastrophe war – es gab einfach gar nichts ;-).

 

 

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