
Noch sind ihre Namen vertraut, ihre Melodien lebendig: Im Wiener Stadttempel war die Zeit nach 1945 von vier Oberkantoren geprägt, die seinen charakteristischen Klang formten. Während sie diese musikalische Wiedergeburt prägten, hielten sie die Verbindung zu Salomon Sulzer lebendig und führten die Wiener Tradition des kantoralen Gesangs fort. Autor Robert Singer erinnert an diese prägenden Persönlichkeiten und notierte ihre Werke, die hier zum ersten Mal von ihm als Noten zur Verfügung gestellt werden.

von Oberkantor Elias Tojvje



von Oberkantor Leo Roth



Das versteckte Herz(l)
Die Wiener Synagoge in der Seitenstettengasse im ersten Wiener Gemeindebezirk wurde in ein Wohnhaus integriert und blieb auf diesem Weg von größeren Zerstörungen verschont. Sie ist für Wiener Juden eine zentrale Einrichtung mit vielfältiger Bedeutung. 2026 feiert sie ihr 200-jähriges Bestehen.
Von Viola Heilman






















