Nach uns die Vergessenheit

Noch sind ihre Namen vertraut, ihre Melodien lebendig: Im Wiener Stadttempel war die Zeit nach 1945 von vier Oberkantoren geprägt, die seinen charakteristischen Klang formten. Während sie diese musikalische Wiedergeburt prägten, hielten sie die Verbindung zu Salomon Sulzer lebendig und führten die  Wiener Tradition des kantoralen Gesangs fort. Autor Robert Singer erinnert an diese prägenden Persönlichkeiten und notierte ihre Werke, die hier zum ersten Mal von ihm als Noten zur Verfügung gestellt werden.

289
Männerchor des Wiener Stadttempels mit Oberkantor Shmuel Barzilai (und Autor Robert Singer) bei der Eröffnungszeremonie mit Regierungsmitglieder und Live-Übertragung auf ORF 3 (c) IKG / Rosa P.

Noch sind ihre Namen vertraut, ihre Melodien lebendig: Im Wiener Stadttempel war die Zeit nach 1945 von vier Oberkantoren geprägt, die seinen charakteristischen Klang formten. Während sie diese musikalische Wiedergeburt prägten, hielten sie die Verbindung zu Salomon Sulzer lebendig und führten die  Wiener Tradition des kantoralen Gesangs fort. Autor Robert Singer erinnert an diese prägenden Persönlichkeiten und notierte ihre Werke, die hier zum ersten Mal von ihm als Noten zur Verfügung gestellt werden.

AWOT
von Oberkantor Elias Tojvje
HAREINI BA LEHITPALEL von Abraham Adler
HAREINI BA LEHITPALEL (S.2) von Abraham Adler
Kol Haschem
von Oberkantor Leo Roth
KADISCH MINCHA von Kantor Alexander Goldreich
Schma Yisroel von Shmuel Barzilai

Das versteckte Herz(l)

Die Wiener Synagoge in der Seitenstettengasse im ersten Wiener Gemeindebezirk wurde in ein Wohnhaus integriert und blieb auf diesem Weg von größeren Zerstörungen verschont. Sie ist für Wiener Juden eine zentrale Einrichtung mit vielfältiger Bedeutung. 2026 feiert sie ihr 200-jähriges Bestehen.

 Von Viola Heilman

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here