Eine Hommage an den Fotografen David Rubinger, der in seinen Bildern die Geschichte Israels festhielt. Der gebürtige Österreicher feiert heuer seinen 90. Geburtstag. Text & Fotos: Daniel Shaked
David Rubinger wurde 1924 in Wien geboren. Nach der Machtergreifung Hitlers schloss er sich der zionistischen Bewegung Alijat HaNoar an und flüchtete 1939 nach Palästina. Seinem Vater gelang die Flucht aus dem KZ, seine Mutter wurde ermordet.
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In Palästina lebte er zunächst in einem Kibbuz, bis er sich 1942 der Jüdischen Brigade der britischen Armee anschloss. Bei einem Fronturlaub in Paris erhielt er seine erste Kamera von seiner Freundin, die seine Leidenschaft für die Fotografie entfachte. 1947 kämpfte Rubinger in Jerusalem und entging nur knapp dem Tod. Seine Leidenschaft und Besessenheit, die Ereignisse festzuhalten, ließ ein Œuvre entstehen, das die Geschichte Israels und seiner Menschen einzigartig dokumentiert. Trotz seiner Liebe zum Land steht er den politischen Entwicklungen kritisch gegenüber und dokumentierte auch stets die Schattenseiten.
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1954 bat eine Korrespondentin des Time-Life Magazin Rubinger, ihre Geschichte zu bebildern – der Beginn einer Zusammenarbeit, die über 50 Jahre dauern sollte. 1977 wurde ihm der Israel-Preis verliehen, die höchste zivile Auszeichnung des Staates. Sein Archiv umfasst mehr als eine halbe Million Aufnahmen. 1999 verkaufte er es an Jedi’ot Acharonot. David Rubinger lebt heute in Jerusalem. ◗





















wenn David Rubinger 1924 geboren wurde, konnte er auf keinen Fall heuer sein
80. Geburtstag feiern, so wie Sie geschrieben haben.
Hallo Barbara!
Sie haben Recht. Wir haben es korrigiert.
-Vielen Dank-
wina