The Day the Music died

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Liebe Leserinnen,
lieber Leser!

Wir haben in den letzten Tagen eine Zeitung gemacht, die niemals dem Ausmaß des Geschehenen gerecht werden kann. Es ist aber ein Versuch, die Gedanken und Gefühle der Menschen in Israel ein wenig greifbar zu machen. Nicht die Perfektion, sondern die Emotion lag dabei im Fokus unseres Tuns, das uns – wie auch Sie – in dieser Woche beinahe um den Verstand brachte. Für den unglaublich Einsatz möchte ich mich bei allen Autor:innen und Mitarbeiter:innen von WINA bedanken – vor allem bei jenen, die das Grauen vor Ort erlebten und erleben und uns trotzdem in kürzester Zeit Texte zur Verfügung gestellt haben, die uns das Unfassbare ein wenig fassbarer machen.

Jeden Tag fing ich an, dieses Editorial zu schreiben, und löschte gleich alles wieder. Denn im Angesicht des Bösen und allein beim Erahnen des Leids der Opfer und Angehörigen erscheint mir jeder meiner Gedanken wie eine überflüssige Worthülse. Jeder Versuch, das Geschehene zu erfassen, erschüttert die Grundpfeiler unseres Seins.  

Nach dem 7. Oktober werden wir nie wieder das sein, was wir davor waren. Die Welt wird nicht mehr das sein, was sie davor war – nie wieder!

Julia Kaldori

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