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„Über/s/leben“: gemaltes Leid

31. März;18:3022. Mai;18:30

Es ist ihrem Enkel Stefan Daubrawa zu verdanken, dass die deutsch-österreichische Jüdin Recha Kohn, die dieses Jahr ihren 104. Geburtstag feiert, und deren Kunst nicht vergessen werden. An die 1.500 Werke sind es bislang, die das Über/s/leben der Künstlerin thematisieren, so auch der Titel der Schau, die nur eine kleine, markante Auswahl an ihren eindrucksvollen Zeichnungen und Guachen präsentiert. Bilder, die davon Zeugnis ablegen, dass sich Traumata und Gräuel, in Geschichte und Gegenwart, direkt in die Haut, die Körper und Seelen der Betroffenen hineinfressen, Zeichen setzen, die so manche politisch „gemachte“ Deutungshoheit Lügen strafen. Kohn sprach zeit ihres (Über)Lebens wenig, sie brachte ihr Leid auf Papier und Leinwand. Spät begann sie auch zu schreiben. Noch später, erst vor rund 15 Jahren, wurden ihrer Werke zum ersten Mal einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht.
Im Foyer des Theaters Nestroyhof Hamakom ist nun eine sehr persönliche Auswahl der Werke Recha Kohns zu sehen, die die Vielseitigkeit der Künstlerin ebenso unter Beweis stellt wie die persönliche Schonungslosigkeit im Umgang mit ihrer eigenen Biografie deutlich macht.

Die Ausstellung ist noch bis 22. Mai zu den Öffnungszeiten des Theaters zu sehen.
Empfehlenswert ist, sich dafür vorab anzumelden.
Mehr auf: recha-kohn.com

Details

Beginn:
31. März;18:30
Ende:
22. Mai;18:30
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
, , , ,
Webseite:
https://www.hamakom.at

Veranstaltungsort

Theater Nestroyhof Hamakom
Nestroyplatz 1
Wien, 1020 Österreich
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