Hits, Hits, Hits und ein Halleluja

0
612

Vor zwei Jahren wurde die Partyline Kibbutz Klub von Ursula Raberger und Stefan Schaden ins Leben gerufen. Seitdem garantieren sie mit ihrem Motto „Lesbian, gay, trans, bi, straight – we love you as you are! Just be!” für Offenheit und israelisches Clubfeeling. Für WINA stellten die beiden ihren ultimativen Sommer-Soundtrack mit den besten Popsongs aus Israel, Mizrachi-Musik, Oriental Buzz und Eurotrash zusammen.

Omer Adam feat. Arisa: Tel Aviv – „Wenn die ersten Takte dieses Songs bei unserer Party erklingen, bebt der Dancefloor, und es gibt kein Halten mehr. Diesen Moment lieben wir, und das Schöne: Er sorgt immer wieder für Gänsehaut bei uns. Ideal, um das Tel Aviver Party-Feeling auch nach Wien zu bringen.“

Nadav Guedj: Golden Boy – „Der Superhit des Eurovision Song Contest 2015 in Wien! Bei unserer letzten Party Kibbutzvision: 12 points tanzte auch Nadavs Crew mit uns mit. Das war ein besonderes Highlight. Nadav trat im Juni auch bei der TLVPride, dem Tel Aviver Pendant zur Regenbogenparade, vor zehntausenden Menschen auf. Er teilte sich übrigens die Bühne mit Conchita Wurst.

Sonnenschein, Strand, Meer, Limonana und die Textzeile ‚And before I leave, let me show you Tel Aviv‘ – besser geht es nicht.“

A-WA: Habib Galbi – „Drei Schwestern kombinieren traditionelle jemenitische Klänge mit elektronischer Musik und Hip Hop – wenn das nicht zeitgenössische Middle Eastern Music at its best ist! Auch wenn sie nicht die ersten in Israel sind, die auf Judeo – jemenitischem Arabisch, dem Dialekt der Juden aus dem Jemen – singen, so zählt A-Wa sicher zu den heißesten Newcomerinnen an der Schnittstelle zwischen Israeli Pop und World Music, die es zu entdecken gilt.

Milk & Honey: Halleluja – „Es ist schon fast Tradition beim Kibbutz Klub: Nach einer durchfeierten Nacht gehen im Club-U die Lichter zu diesem Song an, und die gesamte Crew bedankt sich beim Party-Publikum. Oft wird auch nach Ende des Songs noch kräftig weitergesungen und geschunkelt. Jedes Mal aufs Neue ein wunderbarer Abschluss einer queeren israelischen Partynacht!“

Nasrin Kadri: BaSivuv HaSheni – „Von der Casting-Show in die Hitparade – das kann auch in Israel seit Langem ein Erfolgsrezept sein. Nasrin Kadri aus Haifa legte 2014 ihr Debütalbum vor und bricht auf mehrere Arten die Klischees: Sie ist arabische Israelin, die hauptsächlich auf Hebräisch singt, eine israelische Frau, die sich in einem von Männern dominierten Genre durchsetzt, und Reality-Show-Teilnehmerin, die sich nun in der Wirklichkeit beweisen will.“

Ursula Raberger (34), Filmwissenschaftlerin und Autorin, veröffent-lich­te gerade ihr Buch Israelischer queerer Film im Zaglossus Verlag und arbeitet seit sechs Jahren beim internationalen LGBT-Filmfestival TLVFest.
Infos & Termine:
facebook.com/KibbutzKlub

Stefan Schaden (38) lebte in Israel, Polen und Brüssel, bevor es ihn wieder nach Wien zurückzog, wo er nun im Public-Affairs-Bereich arbeitet und u. a. im Beirat der Österreichisch-Israelischen Gesellschaft aktiv ist.

Bild: © Kibbutz Klub

LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here

*

code